Chef Dino empfiehlt … Rehragout mit Rotkraut und Spätzle

Hallo ihr Lieben ❤

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Ich bekomme ja prinzipiell von Wetter, schon gar nicht von Kälte, nichts mit. Ich bin den ganzen Tag in einer 23 Grad warmen Wohnung, schlafe meist am kuscheligen Bett, in Koffern oder Taschen. Wenn meine Mama allerdings von draussen reinkommt, bringt sie eine Kälte mit, sie jammert auch immer dass es “ soooooo koid“ ist, draussen.

Und wenns draussen kalt ist, ist Wildzeit- nicht nur bei meinen Eltern, auch bei mir. Zurzeit esse ich am liebsten Felix Sensation mit Ente. Oder auch mit Wildschwein. Natürlich machen meine Eltern es mir nach und kauften gestern – spontan am Feiertag- Rehschulter beim Merkur am Hohen Markt.

Meine Mama liebt ihn ja, weil man dort alles bekommt, was man so braucht- auch ausgefallenes, seltenes gibt’s dort meistens.

Weil gestern beide frei hatten, nahmen sie sich Zeit um mal etwas länger, gemeinsam zu kochen. Ist ja auch was Schönes!

Zum Rehragout gabs Rotkraut und Spätzle! Hier findest du das Rezept ( für 4 Personen)

Ragout:

  • 800 Gramm Rehschulter ( auf die Qualität des Fleisches achten!)
  • 1 Bund Wurzelwerk
  • 1 Zwiebel
  • 500 ml Rindssuppe
  • 4 cl Rotweinlikör
  • ein Stück Speck
  • 2 EL Ribiselmarmelade
  • 5 Wacholderbeeren
  • 5Pfefferkörner
  • 5 Neugewürzkörner
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 Prise „Schuhbecks Wildgewürz“
  • 150g Sauerrahm
  • eine Handvoll gekochte Maroni
  • Salz, Pfeffer, Zitronensaft (zum Abschmecken)
  • Öl oder Butterschmalz

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Für das Rotkraut :

  • ein Kopf Rotkraut
  • 2 Äpfel
  • eine halbe Zwiebel
  • etwas Zucker
  • Gemüsefond
  • 150 gramm Maroni
  • 1 EL Preiselbeeren
  • Sherryessig
  • 2 Orangen
  • 1/2 Zitrone
  • Öl, Salz, Pfeffer

Für die Spätzle:

  • ein Eigelb
  • ein ganzes Ei
  • 200 ml Milch
  • 200 gramm Mehl
  • Salz, Pfeffer, Muskat

Für  das Ragout zunächst das Wurzelwerk, Zwiebel sowie den Speck grobwürfelig schneiden. Fleisch ebenfalls in mundgerechte Würfel schneiden, salzen, pfeffern und kurz stehen lassen.

Nun die Wurzelwerk-, Zwiebel- und Speckwürfel in etwas heißem Fett kräftig anbraten. Fleisch zugeben und ebenfalls anbraten. Mit Rotweinlikör ablöschen und völlig einkochen lassen. Preiselbeeren einmengen und sämtliche Gewürze zugeben. Wenig Suppe zugießen (das Fleisch soll nur knapp bedeckt sein) und je nach Qualität 70–90 Minuten weich dünsten. Währenddessen wiederholt umrühren und bei Bedarf frische Suppe nachgießen.

Weiches Fleisch mit einem Schaumlöffel herausheben und warm stellen. Je nach gewünschter Saucenmenge noch etwas Suppe zugießen und kräftig aufkochen lassen. Sauce passieren (abseihen). Mehl mit Sauerrahm glatt rühren, einrühren und mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Mollig einkochen lassen. Fleisch und gekochte Maroni zugeben und alles nochmals gut erwärmen.

Das Rotkraut fein schneiden oder hobeln, und in einem Topf mit dem Saft von den Orangen und einer Zitrone übergießen.

Einige Stunden marinieren lassen. Zwiebeln fein schneiden und in Öl anschwitzen. Das Kraut dazu, kurz mitbraten und mit Rotwein ablöschen. Mit Fond begießen, 2 Äpfel in Stücke geschnitten dazugeben und das ganze weich dünsten.

Den Spätzleteig aus den Zutaten herstellen. Reichlich Salzwasser zum kochen bringen und mittels einem Spätzlehoben den Teig ins kochende Wasser hobeln. Sobald die Spätzle am Wasser oben schwimmen, sind sie fertig.

Viel Spaß beim nachkochen – Euer Dino SONY DSC

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